Q&A Fragen und Antworten zum Thema Psychotherapie

Im Folgenden finden Sie häufig gestellte Fragen und Antworten (FAQ):

Wo findet die Psychotherapie statt?

Normalerweise finden die Sitzungen in der Praxis in 1090 Wien, Alser Straße 30 / 7 statt. Auf Wunsch kann auch online oder ein Hausbesuch vereinbart werden.

Kann ich von der Krankenkasse einen Zuschuss (Rückerstattung) bekommen?

Ja, grundsätzlich refundiert die Krankenkasse (je nach Kasse) zwischen 33,70 und 46,60 Euro, wenn die Voraussetzungen erfüllt sind. Die ersten 10 Sitzungen sind bewilligungsfrei für die Rückerstattung.

ÖGK: 33,70 Euro
KFA: 36 Euro
BVAEB: 45 Euro
SVS: 46,60 Euro
Stand: Jänner 2024

Gibt es vollfinanzierte Kassenplätze?

Leider kann ich derzeit keine vollfinanzierte Kassenplätze von den österreichischen Krankenkassen anbieten. Aber es gibt die Möglichkeit (z.B. für Studierende aus Deutschland) mit den deutschen Krankenkassen abzurechnen.

Was kostet eine Stunde Psychotherapie (Einzeltherapie)?

Das Honorar für eine Stunde Psychotherapie (bestehend aus 50 Minuten Sitzung und 10 Minuten Dokumentationszeit) beträgt 120 Euro. Davon können Sie einen Teil von der Krankenkasse rückerstattet bekommen.

Was kostet Paartherapie?

Für Paartherapie sind 90 Minuten Sitzungen empfohlen. Das Honorar beträgt 190 Euro.

Was kostet Familientherapie?

Für Familientherapie sind 90 Minuten Sitzungen empfohlen. Das Honorar beträgt 190 Euro.

Was kostet Gruppentherapie?

Je nach Gruppe kann die Dauer und daher auch die Kosten unterschiedlich sein. Daher werden die Honorare auf Anfrage bekannt gegeben.

Kann ich einen Rabbatt bekommen?

Es gibt einerseits die Möglichkeit einer Rückerstattung von der Krankenkasse (siehe oben). Andererseits können Sie bei Bedarf je nach Ihrer Einkommenssituation nach einem Sozialtarif fragen.

Kann ich einen Hausbesuch bekommen?

Ja, Hausbesuche sind grundsätzlich auf Anfrage möglich. Je nach Anfahrtszeit fallen dafür zusätzliche Kosten an.

In welcher Frequenz finden die Sitzungen in der Psychotherapie statt?

  • Für die Frequenz sind mehrere Faktoren zu berücksichtigen, insbesondere die Schwere der Problematik und das Setting. Sie wird im Einvernehmen im Erstgespräch bestimmt und nach Bedarf angepasst.
  • Bei Einzeltherapie und Familientherapie ist oft anfangs wöchentlich zu empfehlen, wobei nach einer gewissen Entlastung auf 14-tägig reduziert werden kann.
  • Bei Paartherapie ist 14-tägig üblich.
  • Bei Gruppentherapie hängt es von der jeweiligen Gruppe und den Themenschwerpunkten ab.

Was sind die Rahmenbedingungen in der Psychotherapie?

Die in der Psychotherapie besprochenen Themen und Probleme unterliegen der gesetzlichen Verschwiegenheit nach dem Psychotherapiegesetz (PthG §15).

Im Falle eines Contact-Tracings würde ich den Behörden nur Ihren Namen nennen, aber keine Inhalte.

Sie haben ein Recht auf sorgfältige Abklärung des Problems, mit welchem Sie zu mir in die psychotherapeutische Praxis kommen. Falls eine Konsultation anderer Spezialist*innen (Psychiater*innen, Fachärzt*innen,...) des Gesundheitswesen notwendig erscheint, bin ich verpflichtet Ihnen eine entsprechende Empfehlung zu machen.

Psychotherapie basiert auf Freiwilligkeit. Ohne Ihrer Einwilligung darf ich Sie nicht behandeln.

Vereinbarte Termine müssen auch dann bezahlt werden, wenn diese nicht in Anspruch genommen werden. Eine zeitgerechte Absage (spätestens 48 Stunden vor dem Termin) befreit Sie von dieser Verpflichtung.

Ihre personenbezogenen Daten werden nach den Bestimmungen für die gesetzliche Dokumentation gemäß §16a PthG (10-jährige Aufbewahrungspflicht) und für die im Rahmen der Psychotherapie notwendige Kommunikation erhoben, erfasst, gespeichert und verwendet.

Gibt es Kurzzeittherapie und ist diese sinnvoll?

(Lösungsorientierte) Kurzzeittherapie kann insbesondere dann klappen, wenn das Problemthema relativ abgegrenzt und klar ist.
Auch bei komplexeren Themen ist manchmal innerhalb kurzer Zeit eine wesentliche Verbesserung der Situation möglich.
Kurzzeittherapie benötigt Geduld. Daher sollten die Erwartungen auch nicht zu hoch gesteckt werden.

Wie sieht die Qualitätssicherung bei der Psychotherapie aus?

  • Das Bundesministerium sieht für Psychotherapie eine strenge Ausbildungsrichtline vor, welche sicherstellt, daß nach wissenschaftlichen evidenzbasierten Methoden gearbeitet wird.
  • Die Ausbildungsvereine sorgen dafür, daß Psychotherapeut:innen in der Ausbildung sowohl theoretisch als auch praktisch die nötigen Erfordernisse erfüllen.
  • Regelmäßige Fort- und Weiterbildung ist für Psychotherapeut:innen verpflichtend vorgeschrieben.
  • Regelmäßige Supervision und / oder Intervision ermöglicht den Austausch mit anderen erfahrenen Kolleg:innen und sorgt für zusätzliche Reflexionsmöglichkeiten und neue Perspektiven. Die Kolleg:innen unterliegen auch der Verschwiegenheit und der Austausch passiert anonymisiert.

Bieten Sie Psychotherapie auf Englisch an?

Ja. Meine Muttersprache ist Deutsch. Durch meine langjährige (arbeits-) tägliche Erfahrung mit der englischen Sprache, kann ich dennoch Psychotherapie auch auf Englisch anbieten.


Welchen Weg soll ich gehen?
Warum verläuft die Zeit scheinbar immer schneller?
Wie kann ich mein Leben besser selbst gestalten?
Wie kann ich diese Belastung aushalten?
Warum ist das Glück nicht von (ewiger) Dauer?
Warum empfinde ich so (intensiv oder wenig)?
Diese oder Ähnliche Fragen hat sich wahrscheinlich jede(r) schon gestellt.
Manche davon können wir für uns selbst beantworten,
wenn wir uns mit den Themen auseinandersetzen.
Und dadurch lernen wir uns selbst besser kennen.

Bei Überfordernden Themen kann Psychotherapie hilfreich sein.